Es ist offensichtlich, Sie sind insgeheim Imperialist. Sehen Sie sich nur an. Der Napoleonhut, den Sie tragen, verrät Sie.
Um Ihr Bedürfnis nach Weltbeherrschung zu befriedigen, gibt es Blobble Wars. Das ist ein Spiel, bei dem sie mit Kügelchen auf Dinge schießen, bis diese die Farbe ändern. Haben alle Kanonen (oder was immer diese Dinge sind) Ihre Farbe angenommen, haben Sie gewonnen. So gesehen ist Blobble Wars fast wie die Eroberung der realen Welt, außer dass es sich hierbei um ein Spiel handelt und Sie nur eine Handvoll Kanonen erobern und – ach, seien Sie still.
Das Retro-Science-Fiction-Musikvideo für den Song „Fire“ von Coco Elektrik wartet mit sich seltsam drehenden Planeten, Pyramiden, außerirdischen Sphären auf… und mit gewollt nach den 1970-ern aussehenden Spezialeffekten. Die Macher des Clips scheuten keine Mühen und ließen ihn sogar durch einen Videorekorder laufen, um diesen altmodischen Look zu erreichen.
Einem faszinierenden Artikel in Digital Arts Online zufolge verwendeten George Tsioutsias und Achilleas GatsopoulosAfter Effects, um die meisten der Planeten und „mystischen Himmelskörper“ im Video zu erstellen. Um aber einen möglichst altmodischen Look von minderer Qualität zu erzeugen, kopierten sie die Planeten und anderen Objekte auf analoge Weise in das Video hinein, anstatt vom Greenscreen oder ähnlichen Techniken Gebrauch zu machen. Tsoutsias sagt:
Wir ließen das Video durch einen VHS-Rekorder laufen, um so ziemlich alles zu zerstören, was wir gemacht hatten. Wir machten jede Menge VHS-Tests, probierten unterschiedliche Bänder und Rekorder aus sowie einmalige und mehrmalige Durchläufe, so dass wir letztendlich auf eine Formel kamen, die das Video gut aussehen lassen würde (mit ein wenig Nachhilfe).
SaveWalterWhite.com (Es sit gut, dass diese Site existiert, denn wenn Sie dem Link folgen, können Sie Geld spenden und so einem armen Krebspatienten helfen.)
Breaking Bad gewinnt ein paar Emmys (Und zwar verdientermaßen. Es ist die wahrscheinlich zurzeit beste Serie im TV, die sich niemand ansieht.)
Kalt:
Bridget Fonda hat seit acht Jahren in keinem Film mehr mitgespielt (Das ist eine schlechte Nachricht für alle, die sich noch erinnern können, wie heiß sie früher war.)
Der Todessturz beim GP2-Rennen in Misano (Und besonders der Umstand, dass das Rennen nicht sofort abgebrochen wurde. Hat denn niemand Respekt vor den Fahrern?)
Ninjas sind um Klassen besser als Piraten. Es hat gar keinen Sinn, darüber zu streiten, denn das ist klar wie Quellwasser. Piraten haben Holzbeine, leiden an unzähligen Geschlechtskrankheiten und könnten sich niemals an irgendjemanden heranschleichen, weil sie ständig „ARR“ sagen und ihre Papageien sie verraten würden. Ninjas hingegen können Ihnen den Kopf abschneiden, ohne dass Sie überhaupt mitbekommen, dass Sie etwas falsch gemacht haben. Piraten können nur darauf hoffen, dass Sie sie nicht schlagen werden, weil sie offensichtlich behindert sind.
Swordless Ninja ist ein Spiel, das zeigt, wie hervorragend ausgebildet Ninjas sind, denn hier laufen und hüpfen Sie herum und besiegen riesige Frösche und Wespen, ohne über ein Schwert zu verfügen. Das soll aber nicht heißen, dass Sie nicht unterwegs Waffen aufheben können. Sie erhalten Wurfsterne und verrückte Messer, die in alle Richtungen davonfliegen. Ich bin mir sicher, dass es korrekte Bezeichnungen für diese Waffen gibt, aber wen kümmert das schon. Nur Streber wissen, wie das ganze Ninjazeugs heißt.
Oje. Es lässt sich kaum in Worte fassen, wie peinlich diese sechs Minuten sind. Ohne Scherz. In diesem Clip sehen Sie die bald-nicht-mehr-besten-Freundinnen Abby und Lisa bei ihrer Darbietung von „That´s My Goal“ in der dieswöchigen Ausgabe von „X Factor“, der britischen Talentshow, der wir Susan Boyle zu verdanken haben. Oh, und außerdem: Schreien, Fluchen, spöttisches Grinsen und Schlagen!
In nicht allzu ferner Zukunft werden Sie Ihre Rock Band oder Guitar Hero Drums als Waffe gegen die Untoten einsetzen können. Vor wenigen Tagen stellte der in Vancouver beheimatete Entwickler Andrew Laing eine Demoversion seines Spiels Drumskulls vor.
Im folgenden Videoclip führt Andrew Laing sein Spiel vor:
Das zugrunde liegende Konzept sieht recht vielversprechend aus, aber wahrscheinlich wäre es noch cooler, wenn der Spielverlauf mit dem Rhythmus der Musik verknüpft wäre. Noch ist nicht abzuschätzen, wie misstönend das fertige Spiel sein wird.
Das Veröffentlichungsdatum ist nicht bekannt. Die Entwickler sind derzeit noch mit der Gestaltung des Spiels beschäftigt sind. Drumskulls soll als herunterladbarer Titel erscheinen.
Rock Band trifft Ghostbusters oder so ähnlich? Mir gefällt besonders Laings „Drumming of the Dead“ Slogan. Selbstverständlich! Wofür sollte man sein Schlagzeug sonst verwenden?
Ich hoffe, die vollständige, fast sieben Minuten lange filmische Eingangssequenz für das Wii-Spiel „Disney Epic Mickey“ (Erscheinungstermin: Herbst 2010) gefällt Ihnen genauso gut wie mir:
In Un-Werbung stelle ich Ihnen die schlechtesten Werbespots vor. Dafür wurde das Internet schließlich erfunden, oder nicht?
Dieser – ein TV-Werbespot für die Denim Diapers (Jeanswindeln) von Huggies – ist besonders ungeheuerlich. Gerade als man dachte, die USA könnten nicht mehr tiefer, als sie es durch die Sexualisierung von Miley Cyrusund der Farce rund um Lindsay Lohans Haftstrafe getan haben, kackt uns der gute alte Sam diese Monstrosität in die Augen.
Okay, die Prämisse ist folgende: Windeln sind langweilig. Sie sind alle gleich: weiß (nun ja, wenn sie neu sind…), mit einigen klebrigen Stellen und einigen ausgepolsterten Stellen.
Bei Huggies entschied man, dass Babys auch Menschen sind – und was lieben Menschen mehr, als sich in aller Öffentlichkeit anzumachen? Genau, mehr als sich in aller Öffentlichkeit anzumachen, lieben sie es, vom anderen Geschlecht bewundert zu werden. Obwohl ich da einige Videos gesehen habe, die beweisen, dass diese zwei Dinge einander nicht unbedingt ausschließen müssen…
Wie dem auch sei, hier ist der abscheuliche Werbespot:
Also gut: Wischen Sie sich die Reste von Erbrochenem von den Lippen. Vielleicht sollten Sie auch noch mit etwas Mundwasser gurgeln. Falls Sie dies in einer Zukunft lesen, in der es echte Gedächtnisbleiche gibt, dann werden Sie vielleicht ein oder zwei Messbecher davon über ihre Großhirnrinde schütten wollen.
Ist Ihnen auf gefallen, was Huggies hier getan hat? Diese kranken Leute haben – nur um Windeln zu verkaufen! - einen Werbespot produziert, in dem ein Einjähriger als eine Art Sexsymbol hingestellt wird.
Das verdient, wiederholt zu werden: Bei Huggies ist man der Ansicht, dass die vom Unternehmen hergestellten Windeln dafür sorgen können, dass ein Einjähriger auf Frauen und Gok Wan sexuell anziehend wirkt.
Aber das Schlimmste sind diese schrecklichen, Rückseite-eines-Bierdeckel Werbeslogans, die sich die Werbeagentur während eines kurzen Meetings in der Kantine aus den Fingern gesogen haben muss und die nun von dem Herrn mit der kehligen Stimme auf vorgeblich erotische Weise zu den Bildern gesprochen werden:
I poo in blue. (Ich scheiße in Blau.)
When it’s a number two, I look like number one. (Wenn es eine Nummer zwei [also groß] ist, dann sehe wie die Nummer eins aus.)
Und mein Favorit unter den Anspielungen:
My diaper is full. Full of chic. (Meine Windel ist voll. Voll schick.)
Haha. HAHA! HAAHAAHAAHAA!!!!!! LOLZ!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Chic klingt beinahe wie Shit!!!!!!!!!!!!!!!!!!! HAAARRRHAAARRRHAAARRR!!!!!!!!!!!!!!!!!
Hey, Huggies: Hören Sie sich meine Ideen an und Sie könnten den nächsten großen Werbehit an der Hand haben:
1) Junge Leute lieben Vampire. Babys sind junge Leute. Wäre es da nicht eine gute Idee, wenn das Huggies-Denim-Baby ein Vampir wäre? Dann könnte der kleine Mann zu Gok Wan aufs Moped springen und ihm in den hals beißen. Blut spritzt, Gok Wan stirbt und das Huggies-Denim-Baby verwandelt sich in einen riesigen Werwolf und …. ich weiß auch nicht. Einhörner fliegen aus seinem Hintern?
2) Das Huggies-Denim-Baby entpuppt sich nicht nur als Sexsymbol, sondern auch als wahre Geistesgröße. Im nächsten Werbespot löst er wirklich schwere Sudokus und Kreuzworträtsel und plaudert mit Stephen Hawking über Sterne und Galaxien und ähnliche Scheiße. Im wahrsten Sinne des Wortes: Scheiße.
3) Bei Ihrem nächsten Werbespot führen Roman Polanski und Woody Allen gemeinsam Regie. Zu sehen ist das Huggies-Denim-Baby, wie es in einem Stripclub zu den alten Hits von Gary Glitter tanzt.
Mein Rat ist ganz einfach: Hören Sie auf, so zu tun, als hätten Sie von dem Wort Moral auch nur gehört.
Sehen Sie sich diese Typen an! Sie kommen alle in dem Videospiel vor, doch gäbe es nicht diese riesigen Fable III-Wasserszeichen in den Ecken, könnte ich Ihnen auch erzählen, dass es sich um die Cover irgendwelcher Liebesromane für Frauen oder Screenshots von Fabio: Das Spiel handelt, und sie kämen nie dahinter, dass das nicht stimmt.
Stellen Sie sich Ricochet Kills 2 als eine Art Variation von Billard vor.
Nur viel besser, denn anstatt Winkel zu berechnen, um dämliche Kugeln in beschissene Löcher zu befördern, berechnen Sie Winkel, um Männer mit Hut mit einer großen Pistole zu erschießen. Perfekt. Es spricht einiges für Ricochet Kills 2 –die perfekte Musik, das süchtig machende Spielgeschehen, die nicht allzu schwere Erlernbarkeit -, aber was mir persönlich am besten gefällt, ist der Umstand, dass die Männer, die man über den Haufen schießen muss, allesamt wie Mitglieder der Band The Specials aussehen.
Es wäre nicht das DCUniversum, online oder offline, ohne Prinzessin Diana von Themyscira, und obwohl sie nicht das kurze Jäckchen trägt, das sie in den Comics anhat, sieht sie verdammt gut aus für eine bald siebzigjährige Frau.
Allem Anschein nach bekam Wonder Woman für DC Universe Online zwei verschiedene Looks verpasst. Einmal trägt sie ein königliches Cape sowie ein stilisiertes Schwert und einen Schild, ein anderes Mal ist sie die blaue Großmutterunterhosen mit den weißen Sternen tragende Superheldin, die wir kennen und lieben. Den Screenshots nach zu urteilen, ist die Unterhosen-Lady wesentlich öfter zu sehen. Ich frage mich, ob die mehr kriegerinnenartig aussehende Wonder Woman überhaupt vorkommen wird.
Paris Hilton möchte die ganze Welt wissen lassen, dass nur sie allein über die genauen Umstände ihrer Verhaftung wegen Kokainbesitzes bescheid weiß. Auf ihrer Twitter-Seite postete sie:
These rumors going around are so ridiculous, untrue and cruel. I’m not going to even pay attention to them, because I know the truth.
(Diese Gerüchte, die gerade die Runde machen, sind so lächerlich, unwahr und grausam. Ich werde ihnen nicht die geringste Beachtung schenken, denn ich kenne die Wahrheit.)
Mit „Gerüchten“ muss sie wohl ihren eigenen Tweet von vor ungefähr einem Monat meinen, mit dem sie der ganzen Twitter-Gemeinde stolz ein Photo ihrer neuen Handtasche präsentierte, die derjenigen, mit der sie verhaftet wurde, unglaublich ähnlich sieht, und von der sie nun behauptet, sie hätte sie von einer Freundin ausgeliehen. Verdammt sollst Du sein, Paris aus der Vergangenheit! Verursachst ständig Probleme und reißt Dein Mal auf über Dinge, von denen Du keine Ahnung hast. Kümmere Dich um Deine eigenen Angelegenheiten, Schlampe.
Löwen, Tiger und... Zwergspitze werden in Sonys neuestem PlayStation 3-Exklusivspiel, einem äußerst unkonventionellen Konzept mit dem Titel „Tokyo Jungle“, das in der aktuellen Ausgabe des Famitsu Magazins vorgestellt wurde, durch die menschenleeren Straßen von Tokio laufen.
„Tokyo Jungle“ spielt in einem entvölkerten, futuristischen Japan und die Hauptstadt hat sich in grausames Ödland verwandelt, in dem nur noch Wildtiere hausen. In dem vom PlayStation C.A.M.P. Team entwickelten Spiel wird man Unmengen sehr realistisch wirkender Tiere steuern und aufeinander hetzen können – Elefanten, Krokodile, Geparde, Wildschweine, Hühner, Strauße und noch viele mehr.
In der postapokalyptischen Story des Spiels wird erklärt, warum die Menschen im Jahre 20XX so gut wie ausgestorben ist und Zierhündchen und Rennpferde zurückgelassen hat, die sich nun selbst durchschlagen müssen.
Möglicherweise wird sich der nur über das PlayStation Network erhältliche Titel „Tokyo Jungle“ als eines der schlechtesten Spiele der letzten Jahre herausstellen, aber dass spielt keine Rolle, denn es kommt ein Latzhosen tragender Affe darin vor. Was will man mehr?!
Wie bereits erwähnt, setzt die Handlung des Spieles irgendwann im Laufe dieses Jahrhunderts ein. Die Menschen sind mehr oder weniger über Nacht von der erde verschwunden. Im Storymodus können die Spieler versuchen, den Grund dafür herauszufinden – und zwar aus der Perspektive der Tiere.
Es gibt auch einen Überlebensmodus, in dem der Spieler eine Tierart auswählt (zum Beispiel Geparde) und versucht, möglichst lange im Dschungel von Tokio zu bestehen.
„Tokyo Jungle“ kommt im Winter in Japan heraus und wartet mit 50 Tierarten auf.
Ja, dieses Spiel heißt Action Turnip (Action-Rübe). Haben Sie daran etwas auszusetzen? Ach, halten Sie doch einfach den Mund.
Action Turnip ist nämlich ein wunderbares kleines Spiel. Es ist vom Prinzip her Canabalt – welches Online-Spiel ist das heutzutage nicht? -, aber besser. Action Turnip ist besser, weil a) Sie auf diverse Tiere und Dinge schießen können, b) unzählige bizarre, die Hornhaut reizende Power-ups vorhanden sind und c) eine Rübe darin vorkommt. Könnte man allen Ernstes mehr erwarten?
I want the respect that I had when I was doing great movies. And if that takes not going out to a club at night, then so be it. It’s not fun anyway. I don’t care. It’s the same thing every time.” – Vanity Fair.
(„Ich möchte den Respekt zurück, den ich genoss, als ich großartige Filme machte. Und wenn ich dafür darauf verzichten muss, am Abend in Clubs zu gehen, dann soll es so sein. Das macht ohnehin keinen Spaß. Mir macht das nichts aus. Es ist jedes Mal dasselbe.“)
Wieder einmal möchte ich Lindsay Lohan am liebsten eine Ohrfeige verpassen und ihr sagen, dass sie endlich aufhören soll, Scheiße zu reden, denn auf obigem Bild, das letzte Nacht aufgenommen wurde, sieht man sie vor dem Eingang des Chateau Marmont, und zwar mindestens zum dritten Mal seit ihrer vorzeitigen Entlassung aus dem Entzug vor einer Woche. Nur dass sie gerade erfahren hat, dass ihr eigener Vater gerade versucht, ihr Tagebuch meistbietend zu verkaufen. Ich bin überrascht, dass sie nicht gerade unschuldige Passanten überfährt, um die Stimmen in ihrem kopf zum Schweigen zu bringen. Obwohl sie genau das ständig versucht. (Haben sich alle ihren Maserati genau angesehen? Gut. Laufen Sie weg, wenn Sie ihn sehen. Und ich meine in ein Gebäude hinein. Vor Gehsteigen und Kinderspielplätzen macht Lindsay nicht halt.)
Diese neuen Screenshots von Rocksteady Studios´ „Batman: Arkham City“ sind so beeindruckend und so gefällig anzuschauen, dass sich zynischere Zeitgenossen bemüsigt fühlen könnten, „Bullshit!“ zu schreien. Aber falls Sie „Arkham Asylum“ gespielt haben, wissen Sie, dass Batman-Spiele wirklich so gut aussehen können.
Batman sieht stahlhart aus. Catwoman ist super sexy. Genau wie die sehr verbesserte Harley Quinn. Two Face sieht abstoßend verbrannt aus und die Schläger, die durch die Straßen von Arkham streifen, machen einen ziemlich gruseligen Eindruck. Was sollte einem daran nicht gefallen?
Ich nehme an, der noch in weiter Ferne liegende Veröffentlichungstermin von „Batman: Arkham City“ – das Spiel soll im Herbst 2011 herauskommen - könnte das Missfallen eingefleischter Fans erwecken.