2K Games gab letzte Woche bekannt, dass Justin Verlander, Pitcher der Detroit Tigers, das Cover von MLB 2K12 zieren wird, das rechtzeitig zum Start der nächsten Baseballsaison im März erscheinen wird. Verlander wurde vor kurzem bei den Players’ Choice Awards als Spieler des Jahres und als American League Outstanding Pitcher ausgezeichnet und dürfte demnächst auch den Cy Young Award für das Jahr 2011 erhalten.
Sie können Verlanders virtuellen Arm (und seine virtuelle Kaubewegung) in dem kurzen Trailer weiter unten sehen. Sicher, der Arm sorgt dafür, dass die Gegner keine Bälle treffen, aber ohne dieses lässige Kauen führt man Detroit nicht ins AL Championship Spiel.
Interessante und unterhaltsame Mischung aus Tower Defense und Rollenspiel, die mitunter etwas verwirrend (und ganz schön schwierig) werden kann
Das Tower Defense Genre bekommt in letzter Zeit immer wieder interessanten Zuwachs. Keine Angst, es handelt sich nicht um missratene Gören, sondern um wirklich herzige kleine Kerlchen mit Namen wie Orcs Must Die! und Dungeon Defenders. Vor allem Dungeon Defenders ist so niedlich, dass es fast schon kitschig ist. So gewalttätig sein Thema auch ist – Töten von unzähligen Fantasykreaturen mit Speeren, Zauber und anderen Waffen -, man möchte es an seinen Unreal-gerenderten Polygonen aufheben und heftig knuddeln. So herzig!
Ja, der „herumlaufen und die Feinde aktiv bekämpfen“ Ableger der Tower Defense Spiele (ein Untergenre, dass unter anderem das exzellente Sanctum beinhaltet, das eine gute Science-Fiction-Alternative zu diesem Spiel ist) hat in Dungeon Defenders seine bezauberndste Inkarnation gefunden. Es ist farbenfroh und verlockend, verfügt über überraschende Tiefe und unternimmt alles, Ihnen einen Charmezaubertrank einzuflößen, der Sie in einen Traum des Co-op-Deliriums für vier Spieler entführt. Aber das soll nicht bedeuten, dass das Spiel nicht herausfordernd wäre: Es kann verdammt schwierig werden.
Aber lassen Sie uns dem schrecklichen Untier kurz auf den Kopf schlagen, damit wir seinen Körper auf einen Seziertisch legen und unter Zuhilfenahme eines scharfen Messers seine wichtigsten inneren Organe inspizieren können. Worum geht es bei dem Spiel? Es geht darum, einen Kristall zu verteidigen. Goblins und Orcs und anderes Gesocks stürmen heran, um ihn aus irgendeinem aus den Fingern gesaugten Grund zu zerstören. Ihre Aufgabe besteht darin, den Kristall zu beschützen. Sie tun die, in dem Sie als Angehöriger von einer von vier Klassen in der Third-Person-Perspektive herumlaufen. Jede dieser Klassen verfügt über ureigene Fähigkeiten, sowohl als Charakter, den man steuert, als auch als Erbauer von Strukturen, die den Kristall verteidigen sollen.
Manche Spieler werden Dungeon Defenders wohl solo in Angriff nehmen, aber ihnen wird bald klar werden, dass dies nicht die richtige Herangehensweise ist. Multiplayer ist der richtige Weg, denn die Karten (und die darauf zu findenden Herausforderungen) sind darauf ausgelegt, dass viele Figuren, die unterschiedlichen Klassen angehören, herumlaufen. Sie können lokalen Splitscreen spielen oder aber online.
Also, hier nun diese Klassen:
Die erste Klasse ist der Lehrling, ein Magier. Er hat einen großen Hut auf und verfügt über eine Reihe von Distanzangriffen. Seine Türme sind mit einer Reihe von Angriffs- und Verteidigungskräften ausgestattet, wie man sie sich von einem Tower Defense Spiel erwartet. Die Macher meinen, dieser Charakter sei am einfachsten zu spielen.
Dann gibt es den Squire (Gutsherrn), dessen Türme Speere und Felsen auf die Feinde schleudern. Der gute Mann selbst verfügt über keinen Distanzangriff, ist aber ein sehr effektiver Nahkämpfer. Seine Spezialfähigkeiten ermöglichen es ihm, besser zu blocken und härter zuzuschlagen als üblich. Der Charakter wird als mittelschwer zu spielen beschrieben.
Die dritte im Bunde ist die Jägerin. Sie ist eine Elfendame mit einem Bogen und eine sehr gefährliche Distanzkämpferin. Sie kann Fallen stellen, die großen Schaden anrichten. Sie kann außerdem schleichen und sich unsichtbar machen, was ihr ermöglicht, sich risikolos über die Karte zu bewegen. Die Bösewichte in DD stürzen sich nämlich direkt auf Sie, und eine größere Gruppe von ihnen kann Sie binnen kürzester Zeit plattmachen. Sie ist schwer zu spielen.
Die vierte Klasse, der Mönch, ist nur für erfahrene Spieler gedacht. Warum das so ist, wurde mir nicht recht klar, denn ich fand ihn nicht sonderlich herausfordernd. Seine Kräfte sind jedoch eigenartig, denn er kann verschiedene Kraftfelder platzieren, die verschiedene Effekte haben (sie verlangsamen die Feinde und so weiter), und wie man diese am besten nützt, muss man erst herausbekommen.
Die vier Klassen scheinen wirklich gut aufeinander abgestimmt zu sein und einander effektiv zu ergänzen. Sie sind nicht so genau definiert, dass sich diese aus MMOs gewöhnte Nahkämpfer/Heiler/Fernkämpfer-Routine einstellt, und ihre Distanzangriffe können ein wenig esoterisch sein, aber sie erlauben eine Reihe von Taktiken und machen die Zusammenarbeit beim Kampf gegen größere Gruppen von Feinden quasi zur Pflicht.
Alles, was Sie tun können, wird jedoch durch eine Ressource beschränkt: Mana. Diese magische Kraft, die in Form von Kristallen gesammelt wird, die getötete Feinde zurücklassen, wird für alles verwendet, was Sie auf der Karte bauen (in einer eigenen „Bauphase“, die es Ihnen erlaubt, sich zwischen den Angriffswellen vorzubereiten), aber auch für Upgrades, die Sie später vornehmen. Da Sie in der Actionphase herumlaufen und Bösewichten auf den Schädel hauen, kommt hier das Bauen und Reparieren zu kurz, was vor allem auch daran liegt, dass sie am Leben bleiben müssen. Ja, in der Nähe befindliche Fieslinge stürzen sich auf Sie und jagen Ihnen nach, um die Herausforderung zu erhöhen. Wenn Sie sterben, dauert es eine Zeit, bis Sie wieder ins Spiel einsteigen können, und das gestattet es den Feinden, näher an den Kristall heranzukommen.
Ich muss es eingestehen: Ich kratze hier nur an der Oberfläche. Dungeon Defenders wirkt wie ein niedliches und einfaches Spiel – das ist es auch, aber zugleich wird hier sehr vieles geboten, verpackt in eine wunderbare Präsentation. Beständige Charaktere können aufgelevelt werden, auch kann man während des Spiels Punkte in seinen Charakter investieren. Dazu gibt es ein Inventar voll mit Beute, die man verwenden, verwahren oder verkaufen kann. Das Spiel verfügt über ein brillantes Lobby-System mit einem Shop, in dem Sie Gegenstände verkaufen können. In der Lobby kann auch derjenige, der das Spiel hostet, mit den Einstellungen für die nächste Session herumspielen, während alle Mitspieler darüber beraten. Dungeon Defenders ist so gestaltet, dass man sowohl lokal als auch - mit speziellen Online-Charakteren – via „TrendyNet“ auf Servern spielen kann. TrendyNet scheint gewisse Probleme zu machen, denn ungefähr in jedem dritten Spiel, das ich bestritt, ging die Verbindung verloren. Das ist sehr ärgerlich, wenn man bedenkt, wie wichtig das Online-Spiel bei diesem Titel ist.
Hrmph! Ich frage mich, ob Dungeon Defenders nicht vielleicht doch zu viel auf einmal macht. Ich meine das nicht in dem Sinn von „vielleicht hätten sie weniger hineinpacken sollen“, sondern ich meine, dass das Spiel Probleme hat, alles zu vermitteln, was vor sich geht. Das Tutorial bietet wahnsinnig viele Informationen, die die meisten Spieler begierig aufsaugen werden, aber viele Fragen bleiben unbeantwortet: Was bewirken all die verschiedenen Türme? Und die Statistiken, die ich verbessere? Deshalb muss man am Anfang aus seinen Fehlern lernen, was es nicht ratsam erscheinen lässt, sich sofort in Online-Partien zu stürzen. Ich tat natürlich genau das, weshalb ich oft wenig hilfreich herumstand und herauszubekommen versuchte, was gerade vor sich geht. Es ist ratsam, zunächst gemeinsam mit einem Kumpel das Spiel im lokalen Splitscreen-Spiel kennenzulernen.
Ich bin mit bewusst, dass manche Leser denken werden „das ist nichts für mich, ich möchte allein spielen“, aber das Spielen mit zufälligen Mitstreitern funktioniert sehr gut. Dennoch kann die Koordination von Taktiken ziemlich schwierig werden. Nebenbei werden Sie selbst auf den eher einfachen Karten mitunter mit erstaunlich heftigen Wellen von Feinden konfrontiert, was bedeutet, dass Dungeon Defenders Sie von Zeit zu Zeit besiegen wird. Das ist durchaus etwas Gutes. Dies ist ein Spiel, das einen glänzenden kleinen Fehdehandschuh hinwirft, ohne jedoch verrückte Verrenkungsfähigkeiten oder ausgefeiltes strategisches Geschick zu verlangen. Stattdessen ist hier ein gewisses organisatorisches Kampfverständnis gefordert. Wissen um die Prioritäten und Abwägen der Chancen sind mindestens so wichtig wie Timing oder Fähigkeiten.
Wenn Dungeon Defenders Sie nicht ausnahmsweise einmal besiegt, bereitet es großes Vergnügen. Es ist ein herrliches Spiel: herrlich bunt, solide gemacht, mit viel Beute und Fähigkeiten und Türmen angefüllt und mit so viel Spieltiefe versehen, dass Sie es nicht in einigen wenigen Tagen meistern werden. Ich könnte noch viel mehr darüber sagen. Ich werde es nicht tun.
Aber verlassen Sie sich nicht auf meine Worte, sondern probieren Sie die Demoversion aus. Sie finden diese hier und hier.
PRO: Wahnsinnig viele Anpassungsmöglichkeiten; verschiedene Charaktere machen das Spiel abwechslungsreicher und komplexer; unterhaltsames Co-op-Spiel; überraschende Spieltiefe.
CONTRA: Viele Optionen werden nicht erklärt; mitunter ist schwer zu erkennen, was gerade passiert; gewisse grafische Probleme.
Ein Fan wandte sich mit einer ganz besonderen Mission an den Kundendienst von Star Wars: The Old Republic: er wollte sich über das Digital Rights Management von EA beschweren.
Ein kurzer Blick auf den freundlichen Kundendienst-Droiden des Unternehmens und die Absicht war weitgehend vergessen, denn es drängte sich eine Frage auf.
Star Wars: The Old Republic erscheint im kommenden Monat für den PC.
Es gibt einen aufregenden neuen Trailer für Croteams Serious Sam 3: BFE (ich hoffe, diese Abkürzung steht für „Best Friends forEver“), in dem Schusswaffen nur die zweite Geige spielen. Statt der gut geölten Gewehrläufe und der polierten Raketen gibt es hier die selbstbewussten und ziemlich brutalen Nahkampfattacken zu sehen. Es ist wie die 2. Ausgabe der Queensbury-Regeln, nur dass „That no shoes or boots with spikes or sprigs be allowed” durch „If your heart is ripped out and squeezed into a paste, you have till the count of ten to get back on your feet” ersetzt wurde.
Ein kluger Kopf lud am Wochenende nicht nur die versehentlich veröffentlichte Beta-Version von Mass Effect 3 herunter, sondern filmte sich dann auch noch beim Spielen.
Ihm verdanken wir das folgende 13 Minuten lange Video, das Gameplay aus dem Einzelspielerteil des kommenden Mass Effect-Titels zeigt. Die erste Hälfte zeigt die Invasion der Reaper auf der Erde, die zweite eine spätere Mission.
Genau das war auch schon auf der Gamescom im vergangenen August zu sehen. Der erste Teil mit den Reapers spielt sich wirklich ganz zu Beginn ab, weshalb nicht viel verraten wird. Der zweite Teil beinhaltet aber einige Spoiler.
Viele Entwickler bieten für ihre Spiele DLC an. Das Konzept des DLC ist mittlerweile so allgegenwärtig, dass es sogar schon zu Unstimmigkeiten zwischen Spielern und Publishern führt. Der unabhängige Spielentwickler Ben Kane (er ist übrigens trotz seines Namens kein Comic-Superschurke) hat nun ein Spiel herausgebracht, das DLC nicht nur zelebriert, sondern ganz darauf aufgebaut ist.
Das Spiel heißt DLC Quest und ist ein satirischer 2D-Platformer, der in einer Welt angesiedelt ist, die verrückt nach… DLC ist. Es wurde von Kanes Going Loud Studios kreiert und ist ihre mittlerweile dritte Veröffentlichung für die Xbox 360 nach Zombie Accountant und Lair of the Evildoer.
In DLC Quest sammeln die Spieler Münzen, die sie dann in DLC im Spiel investieren können, wodurch sie sich dann zum Beispiel „nach links bewegen“ oder „das Spiel pausieren“ oder „Animationen genießen“ können. Ja, es gibt auch Rüstungen für Pferde. Das Ganze ist sehr unterhaltsam. Das einzige, was noch nervender wäre als ein Spiel, das rund um DLC aufgebaut ist, wäre wohl, wenn dieses System auch auf dem Buchmarkt um sich greifen würde.
Selbstverständlich plant Kane, DLC für DLC Quest zu veröffentlichen. „Aber es wird sich um ein zeitlich begrenztes Exklusivangebot für alle handeln, die eine bestimmte Marke Cola vorbestellen.“ Ha. (Kane plant wirklich die Veröffentlichung zusätzlicher Inhalte. Aufgrund der Bedingungen des Xbox Indie Market muss er diese auf jeden Fall kostenlos anbieten. Süße Ironie!)
DLC Quest ist für 80 Microsoft Punkte ($1) im Xbox Indie Market erhältlich.
Die lieben Leute von EA sollten schleunigst einen Patch für Battlefield 3 herausbringen, denn es gibt da eine Möglichkeit, einen Fehler im Spiel so auszunützen und wahnsinnig viele Erfahrungspunkte zu erhalten. Zumindest behauptet das YouTube-Nutzer DarkSydeGeoff.
Mit Hilfe der in dem Video gezeigten Methode können Spieler in einem einzigen Spiel über 100,000 XP erringen.
Das Ganze funktioniert folgendermaßen: Treten Sie mit einem Freund, der in derselben Squad sein muss, in ein „Harcore“ Spiel ein. Dann entscheiden Sie und Ihr Freund sich, Ingenieure zu spielen, wobei einer noch dazu den Roboter wählen muss. Er andere benützt das Reparaturwerkzeug. Einer von Ihnen schießt auf den Roboter, worauf der andere ihn repariert.
Und das ist alles! In dem Video erhielt DarkSydeGeoff auf diese Weise in nur 10 Sekunden 400 XP.
Es ist davon auszugehen, dass EA dieses Schlupfloch bald mit einem Patch beseitigen wird – und as ist richtig so. Aber wann wird das passieren?
Rockstar veröffentlichte vor kurzem den ersten offiziellen Trailer für Grand Theft Auto V. Er ist ganz in Ordnung, aber käme Mario darin vor, wäre er noch um einiges aufregender.
Jestkreierte diesen recht unterhaltsame GTA V/Mario-Mashup.
Es gibt viele großartige Spielwarenhersteller auf Erden. Kotobukiya, Kaiyodo, Hot Toys. Aber sie alle kommen nicht anthreeA von Ashley Wood und Kim Fung Wong heran.
Es gibt in der kommerziellen Spielwarenproduktion wohl kaum etwas, das so clever und stylisch ist wie die Werke von threeA, in denen Originalfiguren mit Spielzeug, das auf Woods World War Robot Buch/Comicserie und anderen coolen Einflüssen basiert, kombiniert werden
Am vergangenen Wochenende präsentierte das Unternehmen von Fans und Künstlern entworfene Figuren, die auf threeA-Produkten basieren. Einige wurden ganz offensichtlich von Fans von Aliens und Hellboy gestaltet, andere sind ganz der Phantasie der Künstler entsprungen.
Alle sind fantastisch.
(Bitte für Vergrößerungen auf die Bilder klicken.)
Wird es langsam langweilig, in Minecraft Dinge zu bauen? Vielleicht, aber dieser riesige Star Wars AT-AT ist dennoch beeindruckend.
Minecraft-Bauer chewie350 schuf ein virtuelles Museum voller Geek-Kreationen: zu den Stücken zählen etwa Statuen von Sonic, Tails und Charizard sowie der riesige AT-AT.
Ich bin von Ni No Kuni, dem kommenden Rollenspiel von Level-5, ziemlich begeistert. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass die Entwickler tatkräftige Unterstützung vom Animationsgiganten Studio Ghibli erhielten. Deshalb kann ich Ihnen guten ruhigen Gewissens empfehlen, sich diese filmischen Zwischensequenzen anzusehen.
Da diese von Level-5 am Wochenende veröffentlichten Clips auf Japanisch sind, besteht wohl kaum die Gefahr, dass Sie unerwünschte Informationen erhalten. Genießen Sie einfach, wie toll alles aussieht.
Oh, und hoffentlich kommt Namco Bandai nicht auf die dumme Idee, das Spiel für die Veröffentlichung im westen, die für nächstes Jahr geplant ist, synchronisieren zu lassen.
Der PS3-Exklusivtitel (die DS-Version ist schon seit einiger Zeit auf dem Markt, ist aber ein völlig anderes Spiel) erscheint in Japan in der kommenden Woche.
Können Sie sich noch an das fabelhafte Pirate-artige The Wager erinnern? Nun, es wird wieder größer und Entwickler Surprised Man bezeichnet es nun als komplett. Was bedeutet, dass es an der zeit ist, das nächste Spiel bekanntzugeben. Es heißt The Archive.
Sie sollten sich unbedingt das völlig kostenlose The Wager besorgen, es lohnt sich wirklich. Es ist ein Spiel mit Piratenthematik und hat gewisse Ähnlichkeiten mit Colonisation und Captain Meier’s Pirates. Sie schließen mit einem anderen Tölpel der See eine Wette ab, dass Sie in der vorgegebenen Zeit mehr Geld verdienen können als dieser Bastard Sir Lester Marwood, wobei die einzelnen Spiele nur ungefähr 15 Minuten dauern, weshalb der Titel ideal für die Mittagspause oder ein wenig Ablenkung zwischendurch ist. Zum Beispiel wurde dieser Satz ungefähr 15 Minuten nach dem vorangegangenen geschrieben.
Version 1.2 erscheint in wenigen Tagen und wartet mit einigen neuen und sehr nützlichen Features auf. Man kann endlich auf den kolonisierten Inseln Docks errichten, womit es möglich wird, weiter ins Innere vorzudringen. Außerdem werden ein paar sehr wertvolle Inseln hinzugefügt. Es gibt jede Menge neue Inhalte, also einen guten Grund, weiterzuspielen.
Danach widmet sich das Team voll und ganz der Arbeit an The Archive, von dem bisher nur der folgende Screenshot bekannt ist:
„Words fail“ (Worte versagen), stellt Emil Svanängen im Verlauf von Hall Music fest. Es ist vermutlich nicht beabsichtigt, aber dieser Textsplitter fast den Grundgedanken seines sechsten Albums als Loney, Dear perfekt zusammen. Liebe ist zu kompliziert, zu ekstatisch, zu schmerzhaft, um darübber zu sprechen, ohne in Klischees („Last night I dreamed about you again”), Sentimentalität („I want your name next to mine”) oder Gereiztheit („I wanted someone seeing how sad I was”) abzugleiten. Deshalb vermittelt Svanängen diese monströse Komplexität, indem er seine Texte mit vielen Schichten harmonischer, aber trotzdem widerstreitender Sounds. „Largo“ ist ein Trauerlied mit Kirchenorgel und verdrießlichem Klavier, das durch eine herausplatzende Tuba belebt wird, während „My Heart“ ein Rausch aus Kirchenglocken, Choralgesängen und Gitarren ist, vorwärtsgetrieben durch eine merkwürdig lebhafte Basslinie. Es ist so, als würde jeder Song das Geben und Nehmen einer nicht stimmigen Beziehung repräsentieren – und brillanterweise gehört das letzte Wort der Frau, denn Malin Stahlberg singt „What Have I Become?“ mit einer Stimme, die eine Mischung aus Niedergeschlagenheit und Trotz zum Ausdruck bringt.
In der Kriegsführung gibt es bewährte Methoden des Kampfs, die erwiesenermaßen den Erfolg über den Feind bringen.
Und dann gibt es die Methoden, die in diesen Videos zu sehen sind.
Ich habe hier zu Ihrer Unterhaltung - ahem, für Ihr taktisches Studium – einige der verrücktesten, ungewöhnlichsten und lustigsten Methoden zusammengetragen, wie man in Battlefield 3 Gegner ausschalten kann.
Das erste Video (oben9 zeigt Ihnen den schnellsten und sichersten Weg vom Berg hinunter auf der Damavand Peak Karte. Nichts bremst Ihren Fall wie ein Tank angefüllt mit explosivem Treibstoff, nicht wahr?
Der Flugzeugträger-Troll
Es ist nicht ganz leicht, auf Kharg Island den feindlichen Flugzeugträger zu erreichen, aber es lohnt sich, wenn es ihnen gelingt. Intelligenter Einsatz von C4 (das Anbringen wird erst ab 0:51 gezeigt) ermöglicht Ihnen, die Anzahl der zerstörten Fahrzeuge erheblich zu erhöhen, sofern Sie am Leben bleiben können.
Der Schleudersitz
Die schnellste Möglichkeit, auf der Karte große Strecken zurückzulegen und heil am Boden anzukommen, ist wohl, sich aus einem Kampfjet katapultieren zu lassen. Sehen Sie sich die Benutzung des Fallschirms bei 0:05 an. Ein anmutiger Stunt. (Dieses Video zeigt auch noch andere Dinge, aber Sie können nach 0:13 getrost aussteigen.)
Der Roboter-Krieger
Dieser lästige kleine EOD Bot kann wirklich effektiv sein, wenn Sie damit den Feind überrollen, verbrennen und generell verwirren. Genießen sie diese Montage der Zerstörung.
Tod von oben
Dieses Video zeigt, dass, wenn man nur lange genug auf jemanden schießt und nicht trifft, ein Treffer aus dem Himmel (0:26) den Job für einen erledigt.
Bonusclip: Eigenartige Strategie
Als Bonus (da der Spieler dies nicht wirklich steuern kann) präsentiere ich Ihnen diesen Clip aus der Einzelspielerkampagne. Die Magie beginnt bei ungefähr 0:12. Könnte man diese telekinetischen Kräfte der AI irgendwie für sich selbst nützen, wäre man unbesiegbar.
Rhythmusspiele sind auf Smartphones nicht leicht umzusetzen, wenn man nicht einfach das Notenautobahn-Interface von Guitar Hero oder Rock Band portieren möchte, also von Spielen, deren beste Zeit seit gut und gerne drei Jahren vorüber ist. Russian Dancing Men (iTunes, für alle iOS-Geräte) bietet rhythmisches Spielen, bei dem es nicht so sehr auf schnelle Reflexe ankommt, sondern auf genaues Zuhören. Das Problem ist nur, dass das Spiel so schwierig ist, dass man schon nach wenigen Minuten entmutigt aufgeben möchte.
Ich wollte dieses spiel wirklich mögen. Russian Dancing Men wartet mit einem einfachen Gameplay-Konzept auf, das durch charmante Illustrationen und ausreichend Zwischensequenzen und Story unterstützt wird, damit man bei der Stange bleibt. Man muss nur wirklich großen Gefallen haben, etwas viele, viele Male zu versuchen, bis es endlich klappt.
Im Spiel erhalten Sie vier virtuelle Knöpfe, die Sie drücken müssen, um eines von vier Hindernissen zu überwinden. Drücken Sie die Knöpfe im Takt, überwinden Sie das Hindernis unbeschadet. Drücken Sie die Knöpfe ganz präzise im Takt, erhalten Sie Bonuspunkte. Während Sie sich im Spiel voranarbeiten, kommen tanzende Männer zu Ihrer Reihe hinzu, die „Leben“ repräsentieren beziehungsweise Fehler, die Sie sich bei den Hindernissen erlauben dürfen. Wenn Sie ans Ende Ihrer „Lebensreihe“ gelangen und das erforderliche Manöver nicht hinbekommen, ist die Show vorüber.
Mit Ausnahme des Tutorials werden Sie unter Garantie keinen Level beim ersten Versuch bewältigen. Ich nehme an, das ist eine Tugend, wenn man bedenkt, wie sehr wir vom Spieledesign in letzter Zeit verhätschelt wurden. Was mich stört, ist das willkürliche Tempo des Spiels. Wenn Sie zusätzliche Tänzer für Ihre Reihe erhalten, zoomt die Kamera hinaus, um sie alle zeigen zu können. Diese Änderung der Sichtweite verändert auch den Rhythmus, besonders wenn man die Loop-de-Loop-Hindernisse betritt. Sie können sich antrainieren, genau zu hören, an welcher Stelle des Beats Sie den entsprechenden Knopf drücken müssen. Die Zooms der Kamera und die Verlangsamungen der tanzenden Reihe machen Ihnen dabei oft einen Strich durch die Rechnung. Und wenn Sie bei einem Hindernis versagen, vergeigen Sie - ähnlich wie bei verpassten Noten bei Rock Band – zumeist auch die nächsten zwei bis drei, bis Ihr Gehirn wieder im Takt ist.
Und all das gilt für Hindernisse, für die nur ein Button benötigt wird. Bei manchen sind zwei erforderlich – ein wahrer Alptraum. Wenn dann die Songs schneller und die Hindernisse abwechslungsreicher werden, verkommt Russian Dancing Men rasch zu einem Spiel, das man am liebsten vergessen möchte. Der Preis von $1,99 ist eher hoch (auch wenn man dafür eine App, die man auf allen iOS-Geräten nutzen kann erhält), zumal es kein Demo gibt, das es Ihnen ermöglichen würde, Ihre rhythmischen Fähigkeit und Ihre Geduld zu testen.
Die Animationen, die Präsentation und die Musik (selbst wenn sie einen nach dem 17. Anlauf in den Wahnsinn treibt) sind erstklassig. Russian Dancing Men ist ein gutes Spiel, aber eine echte Herausforderung. Ich war ihr nicht gewachsen. Vielleicht sind Sie es.