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Digitalism: I Love You, Dude (Albumkritik)

 

digitalism-duo Digitalism

I Love You, Dude

(V2)

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Das aus Hamburg stammende Duo Digitalism erregten 2005 mit ihrer Neubearbeitung von Seven Nation Army der White Stripes erstmals Aufsehen. Dieser Remix, eine durchaus originelle Mischung von Dance- und Rockmusik, illustriert recht deutlich dieRaison d'Être der beiden Soundtüftler. Auf ihrem zweiten Album sind Jens Moelle und Ismail Tüfekçi dieser Vorlage weitgehend treu geblieben. Sie verschmelzen gigantische Synthesizer-Riffs mit auf Daft-Punk-Art gefilterten Bässen, während Moelles ausdrucksloser Gesang dafür sorgt, dass sich das Album mit solchen Kleinigkeiten wie Emotionen nicht abzugeben braucht. Über weite Strecken funktioniert das ausgezeichnet: „Blitz“ und „Reeperbahn“ haben mit ihren fallenden Synth-Figuren und den rammenden Beats das Zeug zu Festival-Favoriten und auch hektische Pogo-Nummer „Antibiotics“ wird sicher für aufsehen sorgen. Außerdem gibt es noch die Strokes-go-Electronic Granate „Forrest Gump“, die passenderweise von Julian Casablancas mitgeschrieben wurde (obwohl darauf hingewiesen werden muss, dass Moelle dessen gelangweilten Gesangsstil im Refrain nicht ganz hinbekommt). Der einzige Makel von I Love You, Dude (abgesehen vom Titel) ist der Umstand, dass das Album als Ganzes zu wenig abwechslungsreich klingt. Verzichtet man jedoch auf einige der zehn Tracks, hat man eine perfekte Party-EP.

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