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Pajama Club: Pajama Club (Albumkritik)

 

Pajama-Club-01b Pajama Club

Pajama Club

(Lester)

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Der farblose Name – er wurde gewählt, weil Neil und Sharon Finn Pajama Club, während sie in ihren Nachtgewändern in der Wohnung herumsaßen – bereitet einen nur sehr ungenügend auf das ungewöhnlich schräge Projekt des Frontmannes von Crowded House und seiner Frau vor. Wer hätte geahnt, dass der Komponist all dieser schönen Mainstream-Melodien auch eine vom Funk beeinflusste Lo-Fi-Seite hat – und über die Fähigkeit verfügt, diese in ein fesselndes Album umzumünzen? Obwohl sich Crowded House-artige Harmonien in „Dead Leg“ und „TNT for 2“ hineinschummeln, hat der größte Teil des Albums nichts mit dem zu tun, was Finn bisher gemacht hat. Sharons Bass und ihr gehauchter Gesang stehen oft im Mittelpunkt eines Songs. Sparsamkeit und Zurückhaltung sind die Schlagworte, denen sich sogar Gaststar Johnny Marr unterordnet, der sich sehr zurücknimmt, so dass sich sein Gitarrenspiel auf wunderbare Weise mit den Bass- und Synthesizerlinien auf „Can’t Put it Down Until it Ends“ verbindet. „These Are Conditions“ ist eine weitere tolle Nummer, bei der sich Fear of Music-artiger Afropop mit Mann-und-Frau-Harmoniegesang vermischt. Eine willkommene Überraschung.

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