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The Roots: Undun (Albumkritik)

 

the roots 01 The Roots

Undun

(DefJam)

Bewertung

The Roots sind die Hausband in Jimmy Fallons TV-Talksshow und begleiteten vor kurzem den Auftritt eines republikanischen Politikers mit dem Fishbone-Song „Lyin’ Ass Bitch“. Solch mutiger Unfug findet sich nicht unter den Zutaten des ersten Konzeptalbums des Kollektivs aus Philadelphia: es erzählt die Geschichte eines toten jungen Mannes namens Redford vom Ende zum Anfang hin und beleuchtet die Fehler, die er in seinem Lebenskampf beging. Die Scheibe beginnt mit dem Herzstillstand der Hauptfigur und dem damit verbundenen nervenden Ton des Monitors, worauf klimpernde Klaviere und warme Melodien Textzeilen umspielen, die sich mit der Sterblichkeit befassen und die Frage aufwerfen, ob himmlische Dudelsäcke diejenigen erwarten, die das Pech hatten, „to be born on the wrong side of the crack pipe“. Es ist bei weitem nicht alles so erschütternd, wie es klingt – die herrlichen, üppigen Melodien von Make My, „The Other Side“ und dem poppigeren „I Remember“ machen das Album zu einer eisernen Faust im Samthandschuh. Aber es ist nicht ganz das Magnum Opus, das es sein könnte. Die zweite Hälfte verliert an Schwung, obwohl Sufjan Stevens„Redford“, vorgetragen in drei Sätzen, eine bewegende Elegie abgibt.

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