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Sean Paul: Tomahawk Technique (Albumkritik)

 

Sean-Paul-01 Sean Paul

Tomahawk Techinque

(Atlantic)

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Es ist ein Aufeinanderprallen großer Kräfte: der unbändige Charme von Sean Paul gegen den unerträglichen globalen Popsound. Wer wird gewinnen: der jamaikanische Star, dessen Album „Dutty Rock“ aus dem Jahre 2003 Dancehall in die Charts brachte, oder die kreischenden Tranceklänge, die anno 2012 von Rihanna bis LMFAO allgegenwärtig sind? Der Kopf sagt letztere: Nummern wie dei mit Zucker überzogenen und schrillen „Won’t Stop“ und „Dream Girl“ können durchaus für Feuerwerke im Magen sorgen. Und das, ohne die zweitklassigen Klischees, die choralen „eh ohs“, die schwermütigen Refrains und, natürlich, den heftigen Auto-Tune-Einsatz zu erwähnen. Aber wenn es einen Popstar gibt, dessen Attitüde einem derartigen Trommelfeuer von Käse wiederstehen kann, dann ist die Sean Paul. Sein übersprudelndes Temperament ist durch nichts unterzukriegen. Er ist immer im Club und animiert Damen dazu, ihren Körper zu winden. Er kann so kitschig sein wie jede andere Benny Blanco-Produktion. Wenn sein Enthusiasmus auf einen halbwegs eingängigen Hook trifft, wie dies etwa bei „Got 2 Love U“ oder „Touch the Sky“ der Fall ist, fliegt das Urteilsvermögen zum Fenster hinaus.

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