[Szene: Eine dunkle Seitengasse. MAX PAYNE versucht angestrengt, sich auf den Beinen zu halten. Er ist verwirrt und offensichtlich stark angetrunken.] Ugh, was ist passiert? Wie konnte es nur so weit kommen? Gerade noch ließ ich es mir in Brasilien gutgehen und nun…? Meine Verkäufe lassen zu wünschen übrig, da ich in einer Industrie arbeite, in der 3 Millionen verkaufte Einheiten kaum für eine Packung Zigaretten und eine Flasche billigen Fusel ausreichen. Und nun kommt mir auch noch DLC abhanden, weshalb ich mich aus einem Grab heraus und gleich ins nächste hineinschaufle. Ha, ich glaube, der Witz geht auf meine Kosten – wie eine Möwe, die zwei durchgekochte Truthähne als Flügel hat und gegen die krachenden Wellen des Unvermeidlichen anfliegt. Verstehen Sie, was ich meine?
Ja, die Pläne für Max Payne 3 DLC Packs – ursprünglich waren sechs geplant, nun sollen es vier werden – wurden reduziert. Local Justice, das seit Anfang Juli für die Konsolen erhältlich ist und am 9. August für den PC erscheinen wird, war das erste. Im September folgt das Hostage Negotiation Pack, während Painful Memories und Deathmatch Made In Heaven im Oktober herauskommen werden. Jedes der drei kommenden DLC Packs wird $9,99 kosten. Inhalte der zuvor angekündigten Packs New York Minute (das Co-op beinhalten sollte) und Trickle Down Economics werden nun auf die verbleibenden DLCs aufgeteilt.
Falls Sie jedoch kein weiteres Geld investieren möchten, können Sie sich immerhin auf das Disorganized Crime Pack freuen, das neben der Hoboken Rooftops Karte auch explodierende Muniton und einen Nur-Kopfschüsse-Modus bieten wird. Klingt noch schmerzhafter als alles, was bisher erhältlich ist.
Problematisch sind jedoch die Auswirkungen, die die jetzigen Einschränkungen auf den Rockstar Pass für Max Payne 3 haben. Es ist bedenklich, dass diese Season Passes den Publishern im Prinzip die Möglichkeit geben, die Leistungen jederzeit einzuschränken oder ausfallen zu lassen, obwohl man schon dafür bezahlt hat – vor allem dann, wenn sich betroffene Kunden darüber beschweren und von Rockstar mit „There’s no such thing as a purchase agreement as you describe“ abgespeist werden.



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen