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The Gaslight Anthem: Get Hurt (Albumkritik)

 

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The Gaslight Anthem: Get Hurt (Virgin)

Mit ihren brustklopfenden, an Springsteen zu Zeiten von Born in the USA erinnernden Hymnen haben The Gaslight Anthem noch nie versucht, Steve Reich auf dem Gebiet des Minimalismus Konkurrenz zu machen. Doch auf Get Hurt erreicht der für sie typische Sound bisher nicht vorstellbare Ebenen des Getöses. „Stay Vicious“ taumelt unter dem Gewicht seiner eigenen Grunge-Ästhetik, die in punkto Geschwindigkeit einem Gletscher Konkurrenz machen könnte, während andernorts die Geister von Bon Jovi und Hair Metal eine wichtige Rolle spielen; und nur „1,000 Years“ wartet mit einem jener riesigen Refrains auf, die einen unwillkürlich die Faust gen Himmel recken lassen und die dieser Sound benötigt. Die Band sprach wiederholt begeistert davon, dass man die altbewährte Formel für dieses fünfte Album überarbeitet, ja sogar neu erfunden hat, wobei die Musiker mit Phrasen wie "limitless ambition", "post-punk adventurism" und "experimental energy" um sich warfen, während Frontmann Brian Fallon behauptete, dass Ziel des Unterfangens bestünde darin "just try everything … nothing was off limits". Die Resultate hätten zumindest interessant sein sollen, doch Get Hurt bietet nicht mehr als denselben alten bombastischen Rocksound, bei dem alle Regler einige Stufen über 11 hinaus aufgerissen wurden. Nennen Sie die Musiker einfach Messrs Bombastic.

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