Ihr Router mg wie eine undurchschaubare Black Box voller Internetmysterien wirken, aber es ist wirklich einfach, einige kleinere Veränderungen an bestimmten Einstellungen vorzunehmen. Hier sind einige der Optionen, die Sie anders konfigurieren können, um eine schnellere drahtlose Verbindung zu erhalten und nicht willkommene Gäste von Ihrem Netzwerk fernzuhalten.
Ich werde dabei nicht allzu sehr ins Detail gehen, was die Fundorte dieser Einstellungen (settings) anbelangt, da alle Router verschieden sind und über ihre eigenen maßgeschneiderten Interfaces verfügen. Sie loggen sich typischerweise in eine Router-Konfiguration ein, indem Sie ihre Basisadresse in Ihren Webbrowser eingeben, aber Sie sollten unbedingt das Benutzerhandbuch studieren, wenn Sie eine genauere Anleitung benötigen – klicken Sie dann durch die verfügbaren Screens, um die Optionen zu finden, die unten erwähnt werden.
1. Wechseln Sie den Kanal
Moderne Router sind viel besser darin, als es die alten waren, aber den Drahtlos-Kanal (wireless channel) zu wechseln, den Ihre Box verwendet, kann Beeinträchtigungen oder Überlastung, die durch andere Geräte verursacht werden, vermindern oder beseitigen. Der Wireless-Kanal wird wahrscheinlich auf „automatisch“ eingestellt sein, was zumeist ausreichend ist, aber Sie sollten versuchen, ihn auf etwas Bestimmtes einzustellen/zu tunen, um Geschwindigkeit und Stabilität zu verbessern.
Sie können ein kostenloses Werkzeug wie Acrylic WiFi (auf Windows) oder Netgear WiFi Analytics (auf Android) verwenden, um zu sehen, welche Kanäle bei Ihnen im Haus am stärksten ausgelastet sind, und das sollte Ihnen einen Vorstellung davon geben, zu welchem Kanal Sie wechseln sollten. Es sollte nicht nötig sein, Ihre Geräte anders zu konfigurieren, wenn Ihr Router seinen Job erledigt.
2. Räumen Sie bestimmten Geräten Vorrang ein
Wenn Sie über einen neueren oder teureren Router verfügen, werden Sie womöglich Optionen vorfinden, die es ermöglichen, bestimmten Apps oder Geräten VIP-Behandlung zuteil werden zu lassen – ihnen als mehr Bandweite zuzuweisen. Das kann zum Beispiel beim Online-Gaming oder wenn Sie ein High-Definition-Video streamen einen bedeutenden Unterschied machen.
Diese Technologie heißt üblicherweise Quality of Service (QoS) oder Wifi Multimedia (WMM) und sie wird auf verschiedenen Routern unterschiedlich gehandhabt. Sie sollten entweder bei den Default-Einstellungen bleiben oder ihre Videospielkonsole an die erste Stelle der Liste setzen. Seien Sie sich bewusst, dass es diese Option gibt und was Sie damit machen können.
3. Wechseln Sie zu den höchsten Geschwindigkeiten
Wenn Sie die technischen Spezifikationen Ihrer Geräte genauer in Augenschein nehmen, werden Sie höchstwahrscheinlich sehen, dass hinter dem “802.11”, das den Wireless-Standard bezeichnet, verschiedene Buchstaben stehen: 802.11a ist die älteste Version, auf die Sie stoßen werden, und 802.11ac ist die neueste (und schnellste). Die meisten Router sind so ausgelegt, dass sie mit allen oder den meisten dieser Standards zurande kommen.
Wenn Sie nur die neuesten Laptops und Smartphones zu Hause haben – und über einen 802.11ac-fähigen Router verfügen -, können Sie Ihrem Router einfach sagen, dass er sich auf die schnellstmögliche Geschwindigkeit konzentrieren und darauf verzichten soll, auch älteren Geräten eine Verbindung zu bieten (wenn aber irgendein Gerät nach der Änderung der Einstellung nicht mehr funktioniert, müssen Sie zur alten zurückkehren).
4. Verbergen Sie Ihre SSID
In der Standardeinstellung sendet Ihr Router seine SSID (Service Set Identification), damit Sie leicht weitere Geräte hinzufügen können. Die meisten Router-Modelle bieten jedoch die Möglichkeit, die SSID zu verbergen, so dass diese nicht angezeigt wird, wenn man nach Netzwerken in der Nähe sucht/scannt. Das hat keine Auswirkungen auf das WiFi-Passwort, das immer erforderlich ist, ob die SSID nun gesendet wird oder nicht.
Es bedeutet, dass Sie die SSID Ihres Router manuell eingeben müssen, wann immer Sie ein neues Gerät mit dem Netzwerk verbinden möchten, aber es bedeutet auch, dass Verwandte, die zu Besuch kommen, und Nachbarn nicht einmal wissen, dass Sie über ein Netzwerk verfügen, so dass sie nicht versuchen werden, das Passwort zu erraten, und Sie auch nicht endlos bitten werden, es zu verraten.
5. Upgraden Sie die Firmware
Die Firmware Ihres Router auf den neusten Stand zu bringen (upgrade), ist nicht dasselbe wie ein Upgrade von iOS 8 auf iOS 9, aber Sie verstehen, was gemeint ist. Zu den Firmware-Updates, die von den Herstellern von Routern veröffentlicht werden, zählen Bug Fixes und Sicherheitspatches, die oft die Kompatibilität mit neueren Geräten und Standards beträchtlich verbessern.
Suchen Sie die Support-/Kundendienst-Seite der Website des Herstellers Ihres Routers auf, um zu sehen, ob neuere Firmware verfügbar ist. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Vornahme des Upgrade sollten Sie am selben Ort finden. Typischerweise stehen die Updates als .zip Datei zur Verfügung.
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