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Joan As Police Woman: The Deep Field (Albumkritik)

 

joan_as_police_woman_-_the_deep_field-cover Joan As Police Woman

The Deep Field

(PIAS)

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Joan Wassers Album To Survive aus dem Jahre 2008 war eine trauervolle, inselartige Angelegenheit und befasste sich erschütternd detailliert mit dem Tod ihrer Mutter. Der Nachfolger The Deep Field – mit einem Titel, der auf entfernte Sternencluster anspielt, und einem offeneren und freundlicheren Bild auf dem Cover – ist ihr, wie sie selbst sagt, „fröhliches Album“. Die eindringlichen, fast quälenden Klavier-Balladen sind größtenteils verschwunden. Stattdessen finden sich losere musikalische Expositionen, die ihr Talent als Songwriterin mehr als deutlich erkennen lassen. Die Eröffnungsnummer „Nervous“ tuckert eher gemächlich vor sich hin, angetrieben von leicht dissonanten Gitarrenakkorden und Orgel-Fills, ehe sich die Melodie kurz vor dem Refrain ändert und das Ganze geradezu unerträglich lieblich wird. Sowohl erste Single „The Magic“ als auch „Kiss the Specific“ („yes I´m in love“) rufen Erinnerungen an das verträumte Erstaunen ihres Debüts Real Life wach. Unglücklicherweise hat Wassers federleichte Stimme, die sehr gut zu den langsameren Songs passt, die Tendenz, bei den größeren, überladenen Nummern eher eindimensional zu klingen, und es gibt Momente, da nähert sich das Gebotene allzu stark höflicher Mainstream-Musik an.

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