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Steve Swallow Quintet: Into the Woodwork (Albumkritik)

 

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Steve Swallow Quintet: Into the Woodwork (XtraWATT)

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Der US-amerikanische Meisterbassist/Komponist Steve Swallow und seine Gruppe nahmen diese Musik im November 2011 in Frankreich auf – nur zwei Tage nach einem Auftritt auf einem Festival in London, wo dieses Repertoire ironisch gotisch klang, mitunter nach hyper-coolem Thelonious Monk, aber leider ein wenig schwächlich. Auf diesem Album ist jedoch von dieser Zurückhaltung wenig zu bemerken. Swallows frühe Arbeit als Bassist führte ihn oft an die Seite sehr dezenter Künstler – darunter Trompeter Art Farmer und Vibraphonist Gary Burton – und es hört sich ganz danach an, als wollte er hier einige dieser Erinnerungen zu neuem musikalischem Leben erwecken, allerdings aus der Perspektive seiner später erblühten kompositorischen Muse. Bley spielt gespenstische Hammond-Orgel, und obwohl diese Musik niemanden bei den Jackenaufschlägen packen möchte, ist sie durchwegs verführerisch – von der murmelnden Eröffnungsnummer „Sad Old Candle“ mit ihrem tieftraurigen über den Orgel-Swing des Titeltracks bis hin zum boppenden, Unisono-Sax/Gitarre-Blues von „Unnatural Causes“. Der beste Track ist jedoch „The Butler Did It“, der auf entzückende Weise einen Shuffle-Groove mit Ruf-und-Antwort-Momenten zwischen Saxophonist Chris Cheek und Gitarrist Steve Cardenas ausbalanciert.

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