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Asteroids: Outpost ist nicht das nächste großartige Survival-Spiel auf Steam

 

asteroids outpost 01

Sollte ich mich für Asteroids: Outpost interessieren? Nicht wirklich. Zumindest jetzt noch nicht. Sie schießen auf Asteroiden, sammeln Bruchstücke ein, die als Materialien zur Herstellung verschiedener Dinge dienen, verbessern Ihre Basis und belästigen andere Spieler (wenn Sie wollen). Es ist sinnlos und irgendwie langweilig.

Worum geht es? Aus unerfindlichen Gründen hat man den Atari Arcade-Klassiker Asteroids als First-Person-Survival-Spiel „re-imagined“. Bis zu 64 Spiele können auf einem Server spielen und jeder von ihnen erhält seine eigene Basis. Sie können Ihre um Dinge wie Geschütztürme und Fabriken erweitern. Dazu müssen Sie Asteroiden in Stücke schießen und die Materialien sammeln, die sich in ihren Kernen befinden. Sie können außerdem Ihren Charakter mit besseren Werkzeuge, besserer Rüstung und sogar besseren Fahrzeugen/Raumschiffen ausstatten. Wenn es Ihnen zu langweilig wird, einfach nur ein Weltraumfarmer auf Planet Barren Spacefarm IV zu sein, können Sie sich anderen Spielern vorstellen, indem Sie zu deren Basen fliegen und sie mit Ihrem Sturmgewehr begrüßen. Das ist im Prinzip schon alles.

Hier ist Bildmaterial vom Spiel in Aktion:


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Warum ist es so cool (oder eher nicht)? Es wird beim Spielen rasch langweilig. Es scheint derzeit kein höheres Ziel zu geben. Sicher, ich könnte meine Basis so weit ausbauen, dass sie die Sterne verdeckt, aber... was dann? Das Land ist so trostlos, dass man meint, allein in einer Wüste zu sein. Nut gelegentliche kleine Siedlungen, die von anderen Spielern gebaut wurden, durchbrechen die Eintönigkeit. In die Basen anderer Spieler einzudringen, sorgt kurzfristig für Abwechslung und bringt, wenn man Glück hat, auch einiges an Erz (ore) ein. Diebstahl macht sich hier bezahlt! Sie können also Geld verdienen, indem Sie stundenlang in den Himmel schießen oder gnadenlos andere Spieler ausrauben(ein Wirtschaftssystem, das auf Raub basiert, hört sich wirklich unterhaltsam an, nicht wahr?). Aber längerfristig geben beide Varianten wenig her. Derzeit wirkt Asteroids: Outpost so minimalistisch, wie Überlebensspiele (survival games) nur werden können, und das sagt einiges aus.

Außerdem leidet es unter extrem vielen Glitches. Ganze Features hörten einfach auf zu funktionieren, während ich spielte. Ich musste das Spiel neu starten, nur um zu erkennen, dass nun andere Featues überhaupt nicht funktionieren wollten.

Und ja, falls es noch nicht offensichtlich sein sollte, dieses Spiel hat so gut wie nichts mit dem Klassiker Asteroids gemein. Der ganze Name (plus ein weiteres Wort!) und nichts vom Spaß.

Oh, das ist schade. Ja. Es befindet sich in Early Access, weshalb sich noch einiges ändern könnte, aber selbst die geplanten Erweiterungen hören sich nicht besonders aufregend an. "We have a number of systems in development including additional environmental hazards, new base modules, expanded suit and rover development and much more", heißt es auf der Steam-Seite des Spiels. Hört sich nach mehr von dem an, was bereits geboten wird. Leider ist das, was bereits da ist, ziemlich langweilig.

Sol ich es kaufen (obwohl es Milliarden andere Steam-Spiele gibt, in die ich mein Geld investieren könnte)? Nein. Derzeit auf keinen Fall. Vielleicht werden die Entwickler noch ein Meisterwerk aus diesem langweiligen Etwas machen, aber aktuell gibt es viel, viel bessere Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben.

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