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Palma Violets: Danger in the Club (Albumkritik)



Palma Violets: Danger in the Club (Rough Trade)



Seit ihrem 2013 erschienenen Debütalbum 180 gelten Palma Violets allgemein als “saviours of indie” oder die neuen Libertines, doch mit dem von John Leckie produzierten Nachfolger nähern sie sich der Post-Punk-Ära an, vor allem The Clash circa London Calling. Der mit Schweiß und Spucke durchsetzte Harmoniegesang von Chilli Jesson und Sam Fryer erinnert fast zwangsläufig an Joe Strummer und Mick Jones und es gibt auch hier laute, prahlerische Songs über Amerika. Doch es sind auch Einflüsse von so gut wie jedem von Graham Parker bis hin zu The Damned zu hören, garniert mit Orgeln im Stil der Doors und gitarrenlastigem Surf-Rock. Jeder Song wird mit epischer Tingeltangel-Pöbelhaftigkeit vorgetragen. „Hollywood (I Got It)“ und „English Tongue“ sind kühne und schwungvolle Rocknummern, die zum Mitsingen einladen und sich ständig am Rande des Chaos bewegen. Danger in the Clubs Schwächen und charmante Aspekte werden am besten in der Art und Weise zusammengefasst, wie sich „Matador“ in bester Achterbahn-Manier zwischen ausuferndem Durcheinander und melodischer Brillanz bewegt, während die Band alles, was ihr zur Verfügung steht, in die Schlacht wirft, als gäbe es nur Tod oder Ruhm.

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