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Peter Silberman: Impermanence (Albumkritik)

 

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Peter Silberman: Impermanence (Transgressive)

 

 

Die Arrangements der Songs auf Impermanence, dem ersten Soloalbum des in Brooklyn lebenden Sängers Peter Silberman, sind so minimalistisch und sparsam, dass sie seine exquisiten Aufnahmen mit seiner Gruppe The Antlers so verspielt und aufwendig erscheinen lassen, als stammten sie aus dem Rokoko. Auf intimen Tracks wie „Maya“ und „Karuna“ wird Silbermans verführerischer Gesang nur von gelegentlichen Gitarrenakkorden begleitet.

 

Er verfügt über einen Stimmumfang von mehreren Oktaven und singt so gefühlvoll und intensiv wie Anohni und einst Jeff Buckley, aber sein Gesang ist zugleich verletzlich, ohne allzu süßlich zu sein. Die staubige Atmosphäre ist jene der Folk- und Bluesaufnahmen der 1930-er- ein Effekt, der von Silberman, seinem Mitarbeiter Nicholas Principe und dem Tontechniker Andrew Dunn kreiert wurde, indem sie die Tracks wiederholt auf alte Tonbänder kopierten.

 

Die Ruhe von Impermanence kann einer Hörbeeinträchtigung zugeschrieben werde, unter der Silberman nach der letzten Antlers Tour litt. Er hatte Probleme, mit alltäglichen Geräuschen zurande zu kommen – sogar mit dem Klang seiner eigenen Stimme. In „New York“ beschreibt er, dass er von den Geräuschen des städtischen Lebens “assailed” (angegriffen/bestürmt) wird: “I had to back away / as the whole town barked.”

 

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