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Haben Sie schon... Hitman: Codename 47 gespielt?

 

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Haben Sie schon... gespielt? ist ein endloser Strom von Spielempfehlungen. Mehrmals die Woche, das ganze Jahr lang, vielleicht bis in alle Ewigkeit.

 

In meiner Kindheit und Jugend spielte ich Spiele vor allem in Form von Demoversionen, die Magazinen beigelegt waren, und die Demoversion, an die ich mich am liebsten erinnere, war diejenige für Hitman: Codename 47.

 

Es war die Mission mit dem chinesischen Restaurant, die es mir besonders angetan hatte. Die Zielperson trifft am Anfang mit der Limousine ein, besucht jemanden im Restaurant und kehrt dann zum Auto zurück, um den Ort zu verlassen. Ich brachte viele Stunden damit zu, in diesem kleinen, aber noch immer beeindruckenden „offenen“ Level herumzuspazieren, der aus dem Restaurant und ein paar Straßen der Stadt rund um dieses besteht. Damals, im Jahr 2000, war ich von Dingen begeistert, die ich heute als selbstverständlich betrachte, etwa der Möglichkeit, Gebäude nicht nur zu betreten, sondern mich auch oben auf ihnen umzusehen und sie so zu meinem Vorteil zu nützen. Es gab dort in der Nähe des Restaurants einen Turm (er ist vermutlich nur ein paar Stockwerke hoch, aber in meiner Erinnerung ist er viel höher), auf den man klettern kann, um zu seinem Scharfschützengewehr zu kommen. Man kann sich auch aufs Dach des Restaurants begeben, um alternative Wege ins Innere zu finden. Ich war damals strikt lineare Shooters gewöhnt, weshalb mich die Freiheit, auf Bauwerke hinauf und oben auf diesen herumzugehen, umhaute.

 

Doch ich erkenne nun, dass ich damals diese Freiheit kaum nützte. Ich fand ein paar Methoden, die mir gefielen, und machte von ihnen in diesem Level ein ums andere Mal Gebrauch. Eine bestand darin, den Fahrer der Limousine zu mit einer Stahlschlinge zu erdrosseln, während er seine Notdurft verrichtete, seine Kleidung zu stehlen und seine Leiche im Gully verschwinden zu lassen, dann Sprengstoff an der Unterseite des Autos anzubringen und diesen zur Explosion zu bringen, als die Zielperson aus dem Restaurant kam. Ich weiß nicht, warum genau diese Vorgehensweise mich so faszinierte – aber es half sicher, ein Teenager zu sein und von der subversiven Gewalt des Spiels begeistert zu sein.

 

Wenn man von den Inhalten der Demoversion absieht, glaube ich nicht, dass dieses Hitman ein wirklich gutes Spiel ist. Die Steuerung ist bekloppt. Die AI ist temperamentvoll. Die Regeln, welche Stellen man in den Levels erreichen/begehen kann, sind oft vage. Ich meine, es war Blood Money, bevor Entwickler Io Interactive diese Probleme (weitgehend) beseitigte (ehe man sie in Absolution plötzlich wieder einbaute). Doch ich liebte dieses Demoversion, die noch immer ein großartiges kleines Beispiel für die Verheißungen der Hitman Serie.

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