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Frances: Things I’ve Never Said (Albumkritik)

 

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Frances: Things I’ve Never Said (Cookie)

 

 

„I’ll do anything I can to make you comfortable“, singt die aus Berkshire stammende Sophie Frances Cooke im ersten Song ihres Debütalbums – ein Versprechen, das sie einhält. Die Sängerin und Pianistin, die für den Brits Critics’ Choice Award nominiert war und im Sound of 2016 Programm der BBC zu sehen und zu hören war, kam nicht so weit, indem sie alles über den Haufen warf: ihre gelegentlichen Berührungen mit Synthpop – das entzückend klappernde „No Matter“ könnte eine Single von Ellie Goulding sein – unterstreichen nur den starken Traditionalismus des übrigen Materials. Doch jemand muss dies bieten, und Frances hat allen Fans von Mainstream-Balladen einiges zu bieten, was Wärme und handwerkliches Geschick anbelangt. Generell gilt: Je sparsamer, desto besser. Wenn nur ihr Keyboard, ihr wehmütiger Gesang und eine hervorragende Melodie (zum Beispiel „Don’t Worry About Me“) zu hören sind, ist sie rauher, als man erwarten würde. Doch wenn sie auf Hochglanz polierten Pop bietet (zum Beispiel das von Greg Kurstin produzierte „Say It Again“),fehlt die Verletzlichkeit, die ihre größte Stärke ist. Doch als erste Vorstellung deutet dieses Album auf künftige Charterfolge und nicht unverdiente Vergleiche mit Adele hin.

 

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