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Childhood: Universal High (Albumkritik)

 

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Childhood: Universal High (Marathon Artists)

 

 

Childhoods 2014 erschienenes Debütalbum Lacuna wartete genau mit dem „Stone Roses-lite“ Psych-Indie-Pop auf der damals groß in Mode war und auch von Peace, Swim Deep und Gengahr geboten wurde, um nur ein paar Künstler zu nennen. Drei Jahre später setzt das aus Brixton stammende Quintett – ähnlich wie Superfood aus Birmingham - nicht mehr auf spezifische Trends, sondern lässt sich auf spielerische Weise von Pop alter Schule und Retro-Soul beeinflussen, wie auf dem erfreulich experimentierfreudigen Nachfolger zu hören ist, der in Atlanta aufgenommen wurde.

 

Californian Light“ – trotz des Titels eine Ode an London – erfreut mit lebhaften Beats und nostalgischem Falsettgesang (aber nicht im Stil der Boybands) von Frontmann Ben Romans-Hopcraft, während „Cameo“ von der euphorischen, progressiven Strömung von Psychedelia beeinflusst ist, die sie auf ihrem Debüt weitgehend mieden, um sich der introspektiven Seite zu widmen. „Melody Says“ ist wenig origineller Euro-Indie-Pop, aber Franglais/Frenglisch (“Melody said she’s right / Melody avait raison”, mit einem gelegentlich eingestreuten “C’est comme ça”) lässt es mühelos chic wirken. Der von Piano getragene Titeltrack ist funkelnd, aber so auf das Wichtigste reduziert, dass man das Gefühl hat, neben der Band im Studio zu stehen.

 

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