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Leona Lewis: Glassheart (Albumkritik)

 

leona-lewis-01 Leona Lewis

Glassheart

(Syco)

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„Can you turn the music up a little bit, please?" fragt Leona Lewis am Beginn von Track sieben - Titel „Shake You Up“ - geziert ihren Produzenten Darkchild. Als Zuhörer stimmt man ihr zu, denn Lewis hat endlich einmal ein Album gemacht, das wert ist, laut gehört zu werden – zumindest teilweise. Es lag nie in ihrem Zuständigkeitsbereich, interessant zu sein – sie ist gut darin, die britische Popmusik international zu repräsentieren, bringt aber nie Unerwartetes hervor. Aber etwas hat sich in den drei Jahren seit der Veröffentlichung ihres zweiten Albums geändert, denn sie hat die Kreuzung gefunden, an der sich ihre kräftige Stimme nahezu perfekt mit Elementen von Dubstep und House vermischt. Zugegeben, ein großer Teil des Albums bleibt wiederum bebenden Balladen („Fingerprint“) überlassen – ein Gebiet, auf dem ihr mittlerweile Adele den Rang abgelaufen hat -, aber einige Songs verdienen Aufmerksamkeit. „Come Alive“ ist atmosphärische elektronische Musik, die vor sich hinmurmelt, während sich ihr tieftrauriger Gesang mit Dubstep-Pochen verschränkt; die Titelnummer ist die Stimmung hebende House-Musik mit aggressivem dreckigem Herz, während „Trouble“ auf gewinnende Weise Hip-Hop mit einem emotionalen Text über das Zerbrechen einer Beziehung kombiniert. Überraschend gut.

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