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Nathaniel Rateliff: Falling Faster Than You Can Run (Albumkritik)

 

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Nathaniel Rateliff: Falling Faster Than You Can Run (Mod y Vi)

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Nathaniel Rateliffs zweites Album weckt Vorstellungen von einsamen Nachtschwalben, als hätte er es in einer Waldlichtung in der Nähe der Blockhütte von Bon Ivers For Emma, Forever Ago geschrieben. Doch aus den Augenwinkeln sieht er Mumford & Sons, die um ein Lagerfeuer hüpfen und grölen. Rateliffs Songs pendeln, was die Stimmung anbelangt, zwischen diesen beiden Polen: Still Trying und „How to Win“ sind sanfte, traurige Angelegenheiten, wobei seine Stimme in der Leere klagt: "I don't know a goddamn thing." „Don't Get Too Close“ und Nothing to Show For sind lärmend und voller Leidenschaft, mit nasalem Gesang über stechenden Akkorden und dreschendem Schlagzeug. Rateliff scheint es zu genießen, Galgenvogel-Minderwertigkeitsgefühle zu artikulieren, und tut dies mit reumütiger, lieblicher Ernsthaftigkeit ("We're all broke down/ We're all well hid/ We're all just kids despite our age"), die in When Do You See, seltsam manieriert wird, da er sich hier plötzlich als Country-Sänger gebärdet. Die einzige echte Überraschung ist „Right On“, eine leichte, entspannt swingende Piano-Nummer, auf der sich Rateliff als Crooner versucht.

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